Die drei Buchstaben kürzen den Begriff „Really Simple Syndication“ ab, frei übersetzt die „wirklich einfache
weltweite Verbreitung“. Einfach wird die Verbreitung durch ein weltweit einheitliches Format (XML) und die Kurzfassung von Webseiten-Informationen mit Überschrift und Textauszug. Neuigkeiten, die Sie auf Ihrer Webseite als RSS zur Verfügung stellen, nennt man Feed – gekennzeichnet durch das Symbol:
Über Ihre Webseite erreichen Sie also viele Menschen weltweit. Diejenigen, die sich zu ausgewählten Themen auf Ihrer Webseite informieren, können Ihre RSS-Feeds per Klick auf das Symbol abonnieren und erhalten fortan Updates zu Ihren Neuigkeiten – thematisch festgelegt.
Sie müssen also nicht raten, welche Information Ihr Publikum interessiert, sondern die Interessenten legen selbst fest, welche Themen sie weiter verfolgen möchten. So vermeiden Sie die SPAM-Filter-Hürde von Newslettern. Außerdem können Sie viele neue Interessenten aber gewinnen und nachhaltig informieren, ohne E-Mail-Adressen sammeln zu müssen.
Die RSS-Feeds werden von sogenannten Feedreader-Programmen abgefragt und angezeigt. Die meisten Feedreader sind kostenfrei. Am komfortabelsten ist das Anzeigen von abonnierten Feeds in Outlook. Da bekommen Sie die Feeds nämlich genauso wie E-Mails angezeigt. Sie sind allerdings nicht so lang: Neben der Überschrift enthalten RSS-Feeds meist nur einen Satz als Überblick und einen Link für weitere Informationen.
Auch aus der Publikumsperspektive sind RSS-Feeds sehr praktisch, denn so können Sie sich praktisch Ihre Zeitung am Frühstückstisch selbst thematisch zusammenstellen. Und Sie bekommen immer die aktuellen News, zusammengesammelt aus den verschiedenen Datenquellen, wie von Ihrem persönlichen News-Buttler.