Was schreibt man nun auf die Website? Was ist wichtig? Was notwendig?
Natürlich gibt es auch hier kein ultimatives Geheimrezept. Aber ein paar wichtige Richtlinien können helfen, sich auf das Wesentliche zu beschränken.
Setzen Sie sich zunächst mit einem Zettel und einem Stift bewaffnet in eine ruhige Ecke und beschreiben Sie mit Hilfe von Stichworten Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen. Was würden Sie einem Kunden erzählen, der Ihnen nur eine, höchstens aber zwei Minuten seiner Zeit leiht, um ihn von Ihrem Unternehmen oder von Ihren Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen?
Strukturieren Sie diese Liste im zweiten Schritt und fassen Sie zusammengehörige Informationen zusammen. Gruppieren Sie die Informationen anschließend unter eigenen Überschriften und formulieren Sie die Texte aus, wobei Sie sich an den Stichpunkten als rotem Faden orientieren.
Zweifellos werden Sie viel mehr sagen wollen, ja, vermutlich könnten Sie sogar ganze Bücher darüber schreiben, wie wichtig Ihre Dienstleistungen oder Produkte sind. Aber bringen Sie es auf den Punkt. Reden Sie nicht über die Klimakatastrophe und die Möglichkeit des ganz sicher steigenden Grundwasserspiegels, sollte das Grönland-Schelf abschmelzen, wenn Sie Wasserpumpen verkaufen wollen. Sagen Sie, dass Sie im Internet sind, um Wasserpumpen zu verkaufen und preisen Sie die Vorteile Ihrer Wasserpumpen an.
Zur Orientierung ein paar hilfreiche Faustregeln
- Pro Seite nicht mehr als 3-5 Überschriften
- Pro Überschrift nicht mehr als 5 Stichpunkte in maximal 3 Absätzen (Gedanken)
- Pro Absatz nicht mehr als 3 Sätze
- Pro Satz möglichst nur SPO-Konstrukte (Subjekt-Prädikat-Objekt)
Vermeiden Sie Schachtelsätze und komplizierte Gedankensprünge. Der Besucher Ihrer Website wird vermutlich nicht den gesamten Text lesen, sondern nach Schlag- und Reizwörtern „scannen“. Wenn er dann den Satzanfang eines interessanten Wortes mühsam suchen muss, verlieren Sie einen Interessenten!